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Lyrilith@nitecrew.rip wrote:

Seit ich gestern von dem Tod Natenoms erfahren habe, lese ich seine Posts und was andere über ihn erzählen. Ich kannte ihn vorher leider nicht, aber immer wenn ich von jemandem höre, der beim Radeln von einem motorisierten Fahrzeug aus dem Leben gerissen wird, werde ich traurig und wütend.

Ich selbst radle mehr in meiner Freizeit und nicht wie viele beim Pendeln zur Arbeit. Dennoch habe ich in den Abendstunden in Hamburg auf einigen Strecken schon ähnliche Erfahrungen gemacht wie Natenom und viele andere beschreiben. Bei einer meiner ersten weiteren Radstrecken, bei denen man sich die Straße mit Autos und LKWs teilt, hätte mich beinahe ein LKW-Anhänger am helligsten Tag erfasst, da der Fahrer beim überholen scheinbar seine Fahrzeuglänge nicht mehr bewusst war und ich seitlich nicht hätte ausweichen können.

Seit dem versuche ich so sichtbar wie möglich zu sein (neongelbe Radklamotten mit vielen Reflektorstreifen ftw), aber es hat immer einen leichten Beigeschmack von Victim Blaming ("What was she wearing?!").

Auch die Problematik der optionalen Radwege in schlechtem Zustand kenne ich gut. Ebenso das Unwissen vieler über die Verkehrsregeln (auch bei einigen Radlern!).

Es macht mich auch einfach wütend, wenn es scheinbar immer Personen im höheren Rentenalter sind, welche Radfahrende übersehen.. Ich bin generell für ein regelmäßiges überprüfen der Fahrtüchtigkeit, auch bei jüngeren!

..Es musste einfach raus..
#StopKillingCyclists #FarbeIstKeineInfrastruktur #natenom #ripNatenom